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Handschriften
Verzeichnung von Handschriften
Zum ältesten und wertvollsten Bestand der Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen zählen die mittelalterlichen Handschriften. Bedeutende Sammlungen werden in den drei Landesbibliotheken Bonn, Düsseldorf und Münster aufbewahrt und für Wissenschaft und Forschung bereitgestellt.
Über reichhaltige Handschriftenbestände verfügen in Nordrhein-Westfalen außerdem die Erzbischöfliche Akademische Bibliothek in Paderborn, die Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln sowie die Wissenschaftliche Stadtbibliothek Soest.
Die Handschriftenbestände in Münster und Soest wurden in den letzten Jahren nach den Richtlinien der Deutschen Forschungsgemeinschaft neu katalogisiert und die Kataloge veröffentlicht.
Ein Überblick über alle in öffentlichen und privaten Bibliotheken und Archiven des Landes aufbewahrten Handschriften wurde von den Universitäts- und Landesbibliotheken Düsseldorf und Münster erstellt. Im Handschriftencensus Rheinland sowie im Handschriftencensus Westfalen werden die in den jeweiligen Landesteilen befindlichen Handschriften in Kurzbeschreibung verzeichnet.
Handschrift aus der ULB Bonn: David beim Hirtenspiel. Initiale aus einem Breviarium des 13. Jhs.(S 382, Bl. 7r)
Handschrift aus der ULB Düsseldorf: Initiale P(uer natus est...), Graduale, Altenberg 1545; Ms.D 35, f 16r
Handschrift aus der ULB Münster: "Codex Henrici"; Lateinische Bibel, Westfalen, 1.Viertel 14. Jh./Fol. 1:Hl. Hieronymus (Cod.1)
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