Verzeichnung der Inkunabeln
   
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Die Landesbibliotheken in Nordrhein-Westfalen
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Verzeichnung der Inkunabeln

Zum kulturellen Erbe der Bibliotheken zählen insbesondere auch die Drucke des 15. Jahrhunderts, die Inkunabeln. Die Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen besitzen rund 9.200 Inkunabeln, von denen ca. 2.600 im Streubesitz auf mehr als 100 kleinere Sammlungen verteilt sind. Große Sammlungen befinden sich in den Universitäts- und Landesbibliotheken Bonn, Düsseldorf und Münster.

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Inkunabel aus der ULB Bonn: Der Koenig als oberster Richter. Holzschnitt aus Eike von Repgow: Sachsenspiegel. Koeln: Bartholomaeus von Unckel, 1480 (Inc 1028, Bl. 85r)

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Inkunabel aus der ULB Düsseldorf: Pr.Th.I. 496 (Ink.) Carcano, Michael de: Sermonarium de peccatis per adventum et per duas quadragesimas. P. 1.2. Venedig: Franz Renner und Nikolaus von Frankfurt 1476. . - ULBD Ink.-Kat. 282

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Frühdruck aus der ULB Münster: Johann Eberling von Günzburg: Mich wundert das kein gelt im land ist. Ein schimpflich doch vnschedlich gesprech dreyer Landtfarer vber yetz gemelten tyttel. [Eylemburg] 1524 (Coll.Erh.328)

Bedeutende Inkunabelsammlungen sind im Besitz der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, der Erzbischöflichen Akademischen Bibliothek zu Paderborn, der Stiftsbibliothek Xanten und der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln. Gedruckte Inkunabelkataloge existieren bereits für die Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf, die Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln, die Erzbischöfliche Akademische Bibliothek in Paderborn sowie für die Stiftsbibliothek Xanten.