Home
·
NRW-Bibliographie
Nordrhein-Westfälische Bibliographie
Die Nordrhein-Westfälische Bibliographie ist die umfangreichste Regionalbibliographie Deutschlands. Seit 1983 wird sie von den Universitäts- und Landesbibliotheken Düsseldorf und Münster unter Beteiligung der ULB Bonn in Zusammenarbeit mit dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (HBZ) bearbeitet und herausgegeben. Im Druck erschienen die Bände 1.1983 (1984) - 15.1997 (1999). Inzwischen sind alle Titel der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie innerhalb der Verbunddatenbank des Landes Nordrhein-Westfalen nachgewiesen und dort recherchierbar. Ab Berichtsjahr 1998 wird die Bibliographie ausschließlich als Online-Datenbank geführt. Zur Zeit enthält sie ca. 257.000 Titel (Stand Mai 2008). Zur systematischen Suche stehen die Sachsystematik, das Register zur Sachsystematik sowie die Raumsytematik und das Register zur Raumsystematik zur Verfügung.
 |
1984. Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen Dr. h.c. Johannes Rau (l.) nimmt den ersten Band der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie vom Direktor der Universitätsbibliothek Düsseldorf Prof. Dr. Günter Gattermann (r.) in Empfang.
|
Die Nordrhein-Westfälische Bibliographie verzeichnet die Literatur über das Land Nordrhein-Westfalen, seine Landesteile und Orte sowie über Personen, die im Land wirken oder gewirkt haben. Sie umfasst alle Lebensbereiche und Sachgebiete in Geschichte und Gegenwart.
Neben den selbstständigen Veröffentlichungen werden in großem Umfang Beiträge aus Zeitschriften und Sammelwerken verzeichnet. Der Anteil dieser unselbstständigen Veröffentlichungen liegt bei etwa zwei Dritteln. Rund 1.200 Zeitschriften, darunter zahlreiche regionale Jahrbücher und Heimatzeitschriften, werden laufend ausgewertet. Seit 1994 werden auch audiovisuelle und elektronische Medien nachgewiesen.
Nicht erfasst werden Veröffentlichungen von nur tagesaktuellem Wert sowie Amtsblätter. Auf die Auswertung von Tages- und Wochenzeitungen wird verzichtet. Ebenfalls nicht verzeichnet werden Schulbücher, Vorlesungsverzeichnisse, kirchliche Gemeindebriefe u.ä. Im Übrigen ist die Bibliographie um größtmögliche Vollständigkeit der Verzeichnung bemüht und widmet der so genannten "grauen Literatur", den Veröffentlichungen außerhalb des Buchhandels, besondere Aufmerksamkeit. Die Redaktionen in Düsseldorf und Münster sind stets für Hinweise dankbar.
Die Titel werden nach den "Regeln für die alphabetische Katalogisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken" (RAK-WB) erfasst. Die inhaltliche Erschließung erfolgt klassifikatorisch anhand einer eigenen Systematik sowie verbal nach den Regeln für die Schlagwortkatalogisierung (RSWK). Die Druckversion der Bibliographie gliedert sich in drei Teile: Sachgebiete, unterteilt nach den 35 Hauptsachgebieten der Systematik mit hierarchischen Untergliederungen, sowie in einen Regionen- und einen Ortsteil. Sie wird erschlossen durch ein Verfasser- und Titelregister sowie durch ein Orts-, Personen- und Sachregister.
Neben der Nordrhein-Westfälischen Bibliographie erscheinen auf lokaler und regionaler Ebene weitere landeskundliche Bibliographien in gedruckter oder elektronischer Form, die aufgrund ihres engeren Einzugsbereichs eine zum Teil tiefere Erschließung anbieten können. Dazu zählt u. a. die von der Lippischen Landesbibliothek Detmold erarbeitete Regionaldokumentation Lippe, in der das Regionalschrifttum für den heutigen Kreis Lippe bzw. das frühere Fürstentum und den Freistaat Lippe verzeichnet wird.
Links zu anderen deutschen Regional- und Landesbibliographien bietet die Seite "Regionalbibliographien" der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart.
Mit der Virtuellen Deutschen Landesbibliographie entstand in den vergangenen Jahren ein inzwischen fast alle Bundesländer umfassender Metakatalog für den Nachweis des landeskundlichen Schrifttums in Deutschland.
|
 |
|