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Pflichtexemplargesetz
Pflichtexemplargesetz
Grundlage für die Sammeltätigkeit der drei Landesbibliotheken ist das Pflichtexemplarrecht, das alle Verlage, Institutionen und die im Selbstverlag veröffentlichenden Autoren in Nordrhein-Westfalen verpflichtet, ihre Publikationen in gedruckter, optischer oder elektronischer Form als Beleg- und Archivexemplar abzuliefern.
Eine Pflichtexemplarregelung wurde erstmals 1824 von der Preußischen Regierung für die Provinz Westfalen und die Preußische Rheinprovinz erlassen. Sie besaß bis zur Errichtung des Landes Nordrhein-Westfalen nach dem Zweiten Weltkrieg Gültigkeit und wurde weiter praktiziert bis zur Neufassung der Abgaberegelung im Landespressegesetz von 1966. Heute ist die Abgabepflicht im Pflichtexemplargesetz vom 18. Mai 1993 (geändert durch Gesetz vom 25.9.2001) für das Land Nordrhein-Westfalen geregelt. Danach müssen die Pflichtexemplare aus den Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster an die ULB Münster, die Pflichtexemplare aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf an die ULB Düsseldorf und die Pflichtexemplare aus dem Regierungsbezirk Köln an die ULB Bonn abgeliefert werd
Beispiele für Pflichtexemplare aus der ULB Düsseldorf:
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